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About

MODERN PEOPLE

The works of Michael Dohr are strongly associated with the relationship between nature and man. In a constant dialogue between figuration and abstraction the Austrian painter investigates the growing desire for nature in a society that has been built around artificial environments. It is a society, which is trying to bring nature into urban environments to preserve the sort of nativeness that people are constantly losing in the process of mechanization. It seems to be a process, which slowly turns nature into some type of artificial decoration item and people into futuristic machines. Dohr’s works explore the constant renegotiation of the relationship between nature and us. The artist reflects upon the illusion of keeping ourselves nostalgically sealed off from modern influences while on the other hand we are gradually allured by the temptation of progress that promises an easier life. Dohr’s paintings are part of a discourse on unleashed technological progress pointing out the promises but also the perils of ubiquitous technology. The artist paints machines that nobody can understand, breeds that have gone wrong or people that have secluded themselves in the woods to take shelter from a world they cannot understand. With his choice of motives Michael Dohr seeks to provide an analysis of modern people and their modern environment.

DIE MASCHINE   –   DER MENSCH

Die Arbeiten von Michael Dohr sind thematisch sehr stark mit der Natur verwoben. In seinen oft großformatigen Werken dokumentiert Dohr die Verschmelzung von Natur und moderner Technologie. So malt er etwa Maschinen, die sich durch technologische und organische Komponenten auszeichnen und in den seltensten Fällen tatsächlich als Maschinen erkennbar sind. Die  Arbeiten tragen Titel wie „Modernes Ding“, „Modern Nature Machine“ oder „Des talentierten Züchters feinste Blumen und Raketen“ und spiegeln ein Gefühl der Überforderung und Ungewissheit wieder, das uns am Weg hin zur sogenannten „Maschine Mensch“ begleitet. Ein Weg, auf dem sich für den Menschen ein Transformationsprozess abzeichnet, der ihn Schritt für Schritt zur Maschine werden lässt und die Maschinen wiederum ihrerseits zum Leben erwachen.

In der handwerklichen Umsetzung seiner Szenerien wechselt der österreichische Maler zwischen sehr realistisch ausgearbeiteten Elementen und gestischem Farbauftrag. Die Motive befinden sich meistens zentral angeordnet auf einem Farbfleck, der dem Künstler als Ausgangspunkt dient und einer Petrischale gleich, die Funktion eines Substrates einnimmt. Auf diesem Nährboden können die malerischen Eingriffe wachsen und gedeihen. So wird die Leinwand zum Labor und der Künstler selbst zum talentierten Züchter, der sich ganz nach dem Vorbild der modernen Wissenschaft, seine eigene Welt zusammenbaut.